Mein Praktikum als KFZ-Mechatroniker

Es gab eine Menge Reifen zu wechseln...

Ich bin Domenik und habe ein Praktikum als Kfz-Mechatroniker gemacht.

Was mir sehr Spaß gemacht hat, war die Reifen zu wechseln, das heißt zum Beispiel Sommerreifen abzuschrauben – oder auch kaputte – und die Winterreifen oder neue zu montieren. Das hat nicht nur Spaß gemacht, sondern war auch einfach. Das heißt, das hab ich am liebsten gemacht.

Die Tätigkeit, die am meisten ausgeführt wurde, war tatsächlich das Ölwechseln. So grob geschätzt 65% waren nur Ölwechsel. Weil dies am häufigsten gemacht wurde, durfte ich natürlich auch Öl wechseln: Erst hab ich das Auto mit der Hebebühne hochgefahren. Dann musste erstmal alles, was im Weg war, abgeschraubt werden. (Natürlich hat mich ständig jemand angeleitet!) Und dann wurde die letzte Schraube abgeschraubt. Die letzte Schraube – und ich werde das nie vergessen – die Schraube, die als Verschluss der Ölwanne gedacht ist, musste ich schnell herausziehen, damit auch das Öl abfließen kann, natürlich in einen drunter gestellten Kanister. Also: Ich ziehe das Ding heraus und das GANZE Öl floß mir an dem Arm herunter. Ein heißes Öl! Und dann hat es noch ein Kleidungsstück verdreckt, meine Lieblingsjacke. An dieser Stelle ein Tipp von mir: Zieht alte Sachen an. 

Ich glaube das war eine nicht so ganz tolle, aber aufregende Geschichte. Und wenn wir mal ehrlich sind, Fehler passieren. Aus Fehlern lernt man. 

Mit den Mitarbeitern bin ich gut ausgekommen und mit dem Chef ebenfalls. Sie haben mich geduldig angeleitet und geholfen, wenn was nicht geklappt hat. 

Den Beruf kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen, weil man im Team arbeitet und nicht immer mit den gleichen Sachen beschäftigt ist. Es ist also abwechslungreich. 

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