Ausflug zu „Kunst gegen Rassismus“

Am 17.10.2018 sind wir mit der Klasse 9a zum Münchner Flughafen gefahren. Der Künstler Walter Maurer wollte als Designer ein Zeichen setzen gegen Rassismus, Ungerechtigkeit und Aggressivität. Deshalb präsentiert Walter Maurer automobile Skulpturen die von BMW zur Verfügung hergestellt wurden. Diese zwei  Autos haben wir uns angeschaut und versucht, eine wichtige Antwort zu finden auf die Frage: „Woran erkennst du, dass die Kunstaustellung gegen  Rassismus ist?“

Ganz einfach: Denn die Autos waren voller Farben, Muster und Augen. Wahrscheinlich wollte Walter Maurer uns damit zeigen, dass egal welche Hautfarbe man hat, man trotzdem schön ist . Nach der Ausstellung haben wir uns etwas zu Essen gekauft und sind zum Besucherpark gegangen. Mir hat die Austellung sehr gefallen, weil die Autos schön angemalt waren .

 

Geschrieben von Ole

Unser letzter Lozzi-Lauf

Wir in der 9a sind im  letzten Schuljahr, deswegen dachten wir uns: „Machen wir ein letztes Mal beim Lozzi-Lauf mit“. Markus, Germain, Lucas, Nik sind mitgelaufen und wir haben uns gut geschlagen. Jeder von uns hat zwei Runden um die Schule geschafft. Wir waren danach richtig stolz drauf und haben uns gefreut, dass wir die 2 Runden um das Schulhaus geschafft haben, obwohl wir nicht trainiert hatten, weil wir direkt davor ein Praktikum gehabt haben. Das einzig Nervige war nur, dass wir danach blöd angeredet wurden und ausgelacht wurden, weil wir nicht ganz vorne mit dabei waren. Es kommt doch vor allem darauf an, dass wir alle Spaß gehabt haben und es war toll, dass wir das letzte Mal mitgelaufen sind und es alle ins Ziel geschafft haben!

Geschrieben von Markus

 

Mein Praktikum, im Krankenhaus Freising Klinikum-KÜCHE

Mein Praktikum ging 2 Wochen lang. Ich entschied mich für den Küchenbereich, weil ich in meinem letzten Praktikum bemerkt habe, dass ich mich in diesem Bereich  am meisten wohlfühlte .

Meine Arbeitszeit ging von 6 Uhr bis 15 Uhr und die Tätigkeiten, die ich machen musste, waren am Morgen Puddings und Suppen umzufüllen, am „Abend-Mittagband“ zu sein, auf die Tabletts mit Essen 306-mal Deckel in einem schnellen Tempo draufzulegen,  Besteck einzusortieren, Essenswagen nach vorne zu bringen, Geschirr einzuräumen und manchmal dem Koch zu helfen, auf großen Pizzen Salami drauf zu legen.

Was ich besonders toll fand war…

dass es dort wie eine kleine Klasse war. Jeder war gut gelaunt und man hat sich sehr wohl gefühlt  (später  ist mir   in einer Ausbildung wichtig, das Wohlfühlgefühl zu haben). Besonders lustig fand ich den Bayrischen Koch.

Mein persönliches Schlusswort

Ich kann mir diesen Beruf von ganzen Herzen später als Ausbildung vorstellen, und kann’s jedem der das liest auch weiterempfehlen.

Überraschender Besuch

Am 18.10.2018 kammen uns ehemalige Schüler besuchen. Sie heißen: Emri, Tobias, Fabian, Celina. Celina hatte ihr Baby, den kleinen Finn dabei.

Wir stellten ihnen ein paar Fragen. Wir wollten wissen, was ihre Lieblingsfächer früher waren. Sie sagten: Deutsch, Sport, Musik und einer hatte auch Mathe als Lieblingsfach. Sie waren bei Frau Höhn, Herr Häberl, Fau Schmid, Frau Lobert und noch vielen anderen Lehrern.

Alle drei hatten den Mittelschulabschluss  in einem BVJ gemacht. Tobias hat einen Quali, er war nur bis zur 6.Klasse im SFZ. Er war damals im E-Bereich und seine Klassenlehrerin war Frau Höhn. Er erzählte uns, dass er von Frau Höhn mal einen Verweis bekommen hat. Der Grund war, weil er auf seine Schwester losging. Seine Schwester ist die Celina mit dem Baby die auch da war. Er ging auf seine Schwester los, weil sie ihn verpetzte, weil er Zigaretten dabei hatte. Als er das erzählte, lachte er und seine Schwester auch.

 

Emir hat eine Krankenpfegehelfer Ausbildung gemacht. Er arbeitet im Klinikum Freising und dort gefällt es ihm auch gut.

Fabian ist jetzt Sprengler und Dachdecker. Er sagte uns, dass die Arbeit anstrengend ist, aber ihm Spass macht.

Celina ist zweifache Mutter. Ihr erstes Kind ist 2 Jahre alt. Sie sagte, dass sie nach dem BVJ ihr erstes Kind bekommen hat. Außerdem riet sie uns nicht vor der Ausbildung Kinder zu bekommen. denn es sei sehr sehr anstrengend. Sie muss 24 Stunden für ihre Kinder da sein.

Tobias ist jetzt Staplerfahrer. Er hat auch schon eine Tochter. Auch er sagte, dass man so früh keine Kinder kriegen sollte. Wenn er von der Arbeit heimkommt, dann muss er erst mit seiner Tochter spielen, egal wie müde er ist.

Wir wollten noch wissen, ob sie die Schule vermissen. Sie antworteten:

„Ja, da konnte man wenigstens schlafen, wenn man müde war. Das geht in der Arbeit nicht mehr! Ihr wisst gar nicht wie gut ihr es noch habt!“

Sie legten uns zum Schluss noch folgendes ans Herz:

„Macht eure Hausaufgaben, später braucht man es – für die Ausbildung und für den Beruf! Lernt so viel ihr könnt! “

Wir hätten noch viel mehr von ihnen wissen wollen, aber leider war die Zeit zu kurz. Sie wollten nämlich noch ihre alten Lehrer besuchen.

Wir danken Ihnen für den Besuch!

Die Klasse 9b -geschrieben von Denise